Detail der Veranstaltung

Max Frisch und das Recht

Beschreibung Bereits während seines Germanistikstudiums besuchte Max Frisch Vorlesungen zur „Psychologie für Juristen“. Als Architekt mischte er sich in die Debatte ums Bodenrecht ein. Mit literarischem Interesse verfolgte er schliesslich einen Mordprozess vor dem damaligen Zürcher Schwurgericht: Die „Technik der Wahrheitsfindung, das Gericht als Beispiel“ faszinierten ihn.

In seinen Werken liess er immer wieder Staatsanwälte, Richter und Angeklagte auftreten: vom frühen Theaterstück „Graf Öderland“ (1951) bis zur späten Erzählung „Blaubart“ (1982). Frischs Interesse galt dabei dem Umschlag des Lebens in einen Sachverhalt – und dem, was dabei nicht zur Sprache kommt: „Freispruch mangels Beweis – / Wie lebt einer damit?“

Die neue Ausstellung im Max Frisch-Archiv erkundet das juristische Denken und die Rhetorik des Rechts in Frischs literarischem Werk. Ebenso folgt sie dem engagierten Staatsbürger Frisch und seiner kritischen Auseinandersetzung mit der Verfassung seines Heimatlandes.
Sprache Deutsch
Link Veranstaltungsdetails
Veranstaltungsart    Ausstellung
Organisatoren 00060 Abt. ETH-Bibliothek
02051 Max Frisch-Archiv
Datum, Zeit Do 25. Okt 2018 - Fr 12. Apr 2019
Öffnungszeiten: Mo–Fr: 10.00–17.00
Ort HG H 26
Bild / Illustration
Bild Alternativtext Veranstaltungsbild
Anmeldung Anmeldung nicht erforderlich
Identifikations-Nr. 42860